30 Jahre Trekdinner Bremen

Das Trekdinner Bremen feiert in diesem Jahr 30jähriges Bestehen. Damit ist es eines der ältestenTrekdinner in Deutschland.

Das Trekdinner Bremen, 1989 als „Star Trek Mini Club“ gegründet, wurde schnell DIE Anlaufstelle für alle hansestädtischen Science Fiction Begeisterten. Von Anfang an legte das Trekdinner wert auf seine Unabhängigkeit von irgendwelchen Clubs, d.h. es gab keine Mitgliedsbeiträge oder sonstige Zwänge. Als „Stammtisch“ verstand sich die Bremer Variante der deutschen Trekdinner immer eher als Anlaufstelle für Gleichgesinnte, als weltoffener Treffpunkt, unbewußt der hanseatischen Tradition folgend. Militärische Pseudo-Ränge waren vom Start weg genauso verpönt wie das starre Festhalten an einzelnen Schauspielern oder Serien. So kamen folgerichtig auch Fans von nicht Star Trek bezogener Science Fiction zum Bremer Trekdinner und sorgten für Belebung. Die Anlaufstelle Trekdinner war denn auch immer wieder Ausgangspunkt für Projekte verschiedenster Art, sei es ein Filmprojekt (s. Eggshell), eine Kostüm- und Tanztruppe (Tafkav) oder die örtliche Klingonenvereinigung. Gemeinsame Besuche bei anderen Trekdinnern oder Conventions (s. Galerie) gehören ebenso zum Trekdinner-Alltag wie Kinobesuche, um das neueste SF-Abenteuer aus der Filmschmiede Hollywood zu feiern oder zu verreissen. Oft totgesagt ist das Bremer Trekdinner als eines der ältesten deutschen Trekdinner immer noch aktiver denn je. Seit Jahren in wechselnder Besetzung in Bremen beheimatet, wird auch in Zukunft der erste Samstag im Monat DER Termin sein, an dem sich Bremer-Science-Fiction-Fans treffen.

„Außerirdischer Look“ war angesagt

Weser-Kurier Regionalteil Achim/Verden vom 11.9.2000 „Außerirdischer Look“ war angesagt Flecken Langwedel zeigte sich drei Tage als „galaktisches Zentrum“ Marktleitung: Mit Resonanz zufrieden

Zum Treffpunkt vieler Geschöpfe aus fernen Galaxien wurde am Wochenende der irdische Flecken Langwede

Holzschuh für jede Galaxis

Weser Kurier vom 10.09.00, Regionales Seite 10 Holzschuh für jede Galaxis Der 23. Langwedeler Markt steht unter futuristischem Motto Redakteur: Holm Holthusen Langwedel. Wie sich Markt-Tradition und futuristisches Fest-Motto elegant verknüpfen lassen, zeigt sich in Langwedel zum Beispiel am Holzschuh-Stand. Das Plakat neben einem silbern gestrichenen Paar verspricht: „Schwerkraft- Pantoffeln – für müheloses Wandern durch die Galaxie.“ Noch bis zum heutigen Sonntag ist der Flecken zum 23. Langwedeler Markt in ein „galaktisches Zentrum“ verwandelt. Das Motto ist auf der Markt-Meile entlang der Großen Straße allgegenwärtig. Mit gutem Beispiel geht das Organisationsteam von der Vereinigung der Langwedeler Selbständigen voran. Nach der Eröffnung am Freitag in Astronauten Ähnlicher Montur mit Edgar Bohlmann als „galaktischem Marktmeister folgten gestern Patrouillen über das Festgelände in Star Trek-Bordkleidung. Zur Belebung des Marktes hatten sich darüber hinaus „Trekkies“ aus diversen Clubs angekündigt. Auch viele Marktgäste zeigten sich – nicht zuletzt mit Blick auf den ausgelobten Kostümwettbewerb – in phantasievollen, meist glitzernden Gewändern. Bei der Materialwahl hatten allerdings nicht alle „außerirdischen“ Besucherinnen und Besucher auch an die Widrigkeiten der irdischen Witterung gedacht… Vom Markt-Thema ließen sich aber nicht nur einige Gäste inspirieren. In den Reihen der klassischen Stände und Buden fallen hier und da solche ins Auge, die an das kosmische Motto angelehnt sind. So wird die Holzschuh-Präsentation umrahmt vom Stand des „Trekdinner“ aus Bremen und einer mit ISS Pegasus beschrifteten Holzbude. Ein Landeplatz mitten im Markt- Geschehen hat außerdem der „Transporter der Selbständigen“ – ein Ufo namens „LW1“ – angesteuert. Ein Blickfang insbesondere für Kinder. Zum Ausklang des 23. Langwedeler Marktes findet heute gegen 16.30 Uhr die Preisverleihung im Kostümwettbewerb statt. Den Schlußpunkt setzen dann bis 19 Uhr „De Langwedelschen Utfegers“.

Im Mini auf Sternenreise

Naval Communication Chronicle NCC 16 1989/2 von Michael Rabba Im Mini auf Sternenreise Bremen (rab) . Einen Mini tragen brauchen die weiblichen „Raumschiff Enterprise“- Fans aus Bremen nicht, wenn sie demnächst mit ihren männlichen Kollegen aus der Hansestadt im Mini auf intergalaktische Reise gehen. Möglich macht´s der „STAR TREK MINI CLUB BREMEN“ (STMC BREMEN), der jüngst unter großem Interesse der Öffentlichkeit in der Weserstadt aus der Taufe gehoben wurde. Die Atmosphäre in dem bekannten Restaurant in der Bremer Innenstadt ist gespannt und doch gelöst. Erwartungsvoll blicken die sechs „Star Trek“-Fans zur Mitte des Tisches, an dem sie sich versammelt haben. Denn dort steht der nagelneue Wimpel mit der Aufschrift „USS ROLAND – STMC BREMEN“, dem Namen ihres Fanclubs, dessen Gründung sie an diesem Abend begehen wollen. Die Größe des Augenblicks zeichnet sich in den Gesichtern von Sabine, Frauke, Britta, Dörte, Bernd und Michael ab, als sie ihre Gläser erheben, um auf ihren nach dem Bremer Wahrzeichen benannten Club anzustoßen. Ein Trinkspruch darf natürlich nicht fehlen, und so benennt Bernd Frehsmann die bald schriftlich zu fixierenden Ziele des „USS ROLAND“: “ Wir wollen vor allem die Message der Star Trek Serie im Fandom verbreiten, nämlich seinen Mitmenschen mit Toleranz und Nächstenliebe zu begegnen und überhaupt!“ Sabine unterbricht ihn: „Wir sind so glücklich.“ Ja, glücklich scheinen sie zu sein, die Bremer Trekker. In Deutschland sind sie sechs von vielen hundert Enterprise-Anhängern, die in mehreren Clubs ihrem Hobby frönen. Doch so klein wie der wie der Bremer Club ist kein anderer. Diesem Sonderstatus sind sich die vier Bremer Mädchen und zwei Jungen dann auch durchaus bewußt: „Wenn wir mehr Mitglieder hätten, könnten wir uns ja nicht mehr „Mini-Club“ nennen“, erklärt Michael, und fügt hinzu“ Über das „Mini“ sind wir sehr glücklich” Kennengelernt haben sich die sechs Liebhaber des Aliens Mr. Spock, sowie des smarten Raumschiff- Captains Kirk erst vor kurzem. “ Ich rief Bernd an.“ sagt Sabine. „Ich rief Michael an.“ ergänzt Bernd. Ja, und auch Frauke, Britta und Dörte wurden angerufen oder riefen an, und so fanden sie zusammen. Schon nach einem Treffen wußten sie, daß sie etwas auf die Beine stellen wollten. „Etwas Neues, etwas Tolles, etwas Großes, was das Fandom nachhaltig beeinflußt.“,sollte es sein,erinnern sich die Bremer Weltraumbegeisterten.“Die Star Trek Serie enthält so viele Botschaften, soviel Sinn und Wissenswertes, daß wir einfach nicht anders konnten, als einen Club ins Leben zu rufen, und so der Öffentlichkeit in Norddeutschland klar zu machen: Star Trek lives auch hier !“ Bernd, Dörte, Sabine,Frauke, Michael und Britta wissen sehr wohl, daß noch viel Arbeit auf sie wartet, bis diese Absichten verwirklicht sind. Zunächst gilt es, eine Satzung für den Club zu verabschieden. Wie schwierig allein dies sein kann, zeigte sich schon an diesem Abend, als der Vorschlag von Bernd und Michael, als ersten Satzungspunkt den weiblichen Clubmitgliedern das Tragen von Minis vorzuschreiben, auf erheblichen Widerspruch stieß. Doch alle sechs Raumschiff-Enthusiasten aus der Weser Metropole sind guter Dinge: „Wir sind so glücklich !“ Eine erste Clubproduktion soll es schon bald geben. „Darin sollen nicht nur die heren Ideale der Enterprise-Serie ausreichend Platz finden, wir wollen auch vieles zum Schmunzeln und Lachen anbieten.“ kündigt Michael an. „Genauer gesagt: einige Seiten konzentrierten Schwachsinn !“ ergänzt ihn Bernd. Und wer die Bremer Trekkies so betrachtet, wie sie an besagtem Tisch in besagtem Bremer Restaurant sitzen und besagten Wimpel anschauen , der weiß genau : DAZU SIND SIE FÄHIG!

Juli Trekdinner

Gerade ist FedCon und da haben wohl alle etwas anderes im Kopf.
Wir haben daher noch gar keinen Ort festgelegt, d.h. es wird diesmal kurzfristig. Wer noch zu uns stoßen will, sollte eine Mail an webmaster@trekdinner-bremen.de schicken.